Energieeinsparverordung (EnEV)

Am 24. Juli 2007 trat die zur Zeit gültige Energieeinsparverordung (EnEV) 2007 in Kraft. Wesentliches Ziel dieser Verordnung ist die bessere Ausnutzung der Energieeinsparpotentiale im Altbau und die energetische Qualität von Neubauten um etwa 30% gegenüber dem heutigen Standard zu verbessern.

Wesentlicher Fortschritt ist die Zusammenführung der bisherigen Wärmeschutzverordnung mit der Heizanlagenverordung. Die EnEV 2007 stellt damit erstmals Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz als auch an die anlagentechnische Ausstattung von Gebäuden.

Durch die EnEV 2007 wird damit eine Gesamtoptimierung von Maßnahmen für Wärmeschutz, Luftdichtheit und Wärmebrückenfreiheit auf der einen Seite sowie der Effizienz der komplexen Heizanlage (einschl. Schornstein und Abgasleitung) auf der anderen Seite gefordert. 

Die Ermittlung des Primärenergiebedarfes integriert den Aufwand und die Verluste der Wärmespeicherung- und verteilung ebenso wie die Transmissionswärmeverluste (die austretende Wärme aus Dach, Mauerwerk und Fenster), die Lüftungswärmeverluste sowie den Heizwärme- und Trinkwasserbedarf.

In der EnEV 2007 wird der Energieverbrauch eines Gebäudes ganzheitlich erfasst.

Die energetische Qualität schließt die Dämmung der Gebäudehülle, das Vermeiden von Wärmebrücken und die Lüftung mit möglicher Wärmerückgewinnung ebenso ein wie die gesamte Heizung einschließlich der Warmwasserbereitung.

Mit der in Kürze in Kraft tretenden EnEV 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, den Energiebedarf bis 2012 um weitere 30% zu senken.

Dieter Kienzler

- Maler- und Lackierermeister

- staatlich geprüfter Gestalter

- Sachverständiger im
  Malerhandwerk

- Feststellung der besonderen
  Sachkunde von ö.b.u.v.
  Sachverständigen
  im Schwerpunkt
  Schimmelpilzschäden-
  Erkennen, Bewerten und
  Sanieren

- Gebäudeenergieberater (HWK)

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